1 Jahr Polaroid Fotos: Was ich gelernt habe

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Fotografie
Polaroid Supercolor 635 CL

Als ich vor einem guten Jahr angefangen habe, mich mit dem Thema Polaroid zu beschäftigen, habe ich natürlich versucht alle Infos und Ratschläge die ich gefunden und in mich aufgesaugt habe zu beachten. Worauf soll man beim Verwenden eines Filmpacks achten und welche Eigenschaften besitzt eigentlich meine Kamera. Man macht sich Gedanken über das Foto das man machen möchte, denn man hat pro Filmpack nur 8 Fotos zur Verfügung. Und trotzdem, wenn man dann mal loslegt vergisst man die grundlegenden Sachen ganz schnell. Mein Fazit nach etwas mehr als einem Jahr mit einer Polaroid Kamera.

Was fasziniert mich an der Polaroid Fotografie?

Im Gegenteil zur digitalen Fotografie kann man nicht einfach drauflos knipsen und hoffen, dass da schon ein Foto dabei ist was einem gefällt. Man muss sich vorher seine Gedanken machen. Man fotografiert langsamer. Ebenso das Geräusch während des Transportes sowie das anschließende in der Hand halten eines Fotos finde ich heute eine angenehme Abwechselung zur digitalen Fotografie. Und wenn dann ein Foto, nach einer gefühlten Ewigkeit endlich fertig entwickelt ist stellt man fest, dass jedes Polaroid ein Unikat ist. Während man in der digitalen Fotografie versucht Bildfehler zu retuschieren, damit das Foto perfekt aussieht, geben Bildfehler bei Polaroidfotos diesem einen ganz eigenen Charm.

Welche Filme habe ich verwendet?

Zu Beginn habe ich zwei 600 Farbfilmpacks von Impossible getestet. Der Look der Fotos hat mir schon gut gefallen. Da ich aber alle meine digitalen Fotos zu 80 – 90 Prozent in schwarz/weiß nachbearbeite, habe ich anschließend den 600 BW von Impossible getestet (In der zwischen Zeit wurde aus dem Impossilbe Projekt Polaroid Originals).  Ich muss sagen, dieser Film hat es mir richtig angetan. Die richtige Lichtsituation genutzt und den richtigen Bildausschnitt gewählt, ergeben sich super Fotos.

Impossible Film

Impossible Filmpacks

 Was habe ich in dieser Zeit gelernt?
  • Die Temperatur beim Verwenden des Films ist wirklich wichtig. Ich hatte die Polaroid mit in den Bergen bei niedrigen Temperaturen. Den Film hatte ich zwar in der Innenseite meiner Jacke getragen. Trotz das der Film schätzungsweise eine Temperatur von 18 Grad beim Verwenden hatte, sind von acht Fotos leider nur fünf Stück etwas geworden. Also behalte ich mir, der Film ist nicht für Temperaturen unter 10 Grad trotz Transport und Aufbewahrung im inneren der Jacke zu benutzen.
    Polaroid Südtirol
  • Drei Einstellmöglichkeiten können reichen um ein Foto zu machen.
    1. Den Auslöser mit Blitzfunktion oder ohne betätigen.
    2. Den Schieberegler für die Belichtungskorrektur bei Bedarf betätigen. Man sollte ihn auch definitiv benutzen!
    3. Die Entfernungsmessung. 0,6 – 1,2 Meter oder 1,2 bis unendlich. Nicht mehr nicht weniger.
    Diese drei Möglichkeiten reichen dann völlig aus. Im Gegenteil zu einer digitalen Kamera mit weit über 100 Einstellmöglichkeiten, reduziert die Polaroid die Einstellmöglichkeiten auf das Mindeste.

Polaroid Porsche

Polaroid Südtirol

Polaroid Texel

Polaroid Küche

Was habt Ihr beim fotografieren mit einer Polaroid gelernt. Ergänzt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren.

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